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Eurodistrict

   

Das Projekt „Grenzüberschreitende Berufsausbildung - L’apprentissage transfrontalier“ des Eurodistrikts Strasbourg-Ortenau

     
   

Im Rahmen des Eurodistrikts Straßburg – Ortenau ermöglicht das Projekt „Grenzüberschreitende Berufsausbildung Jugendlichen aus diesem Grenzraum, einen Lehrvertrag mit einem Unternehmen des Nachbarlandes abzuschließen, die theoretische Ausbildung jedoch im Heimatland zu absolvieren.

     
   

Die verschiedenen Partner des Projekts (CUS, Ortenaukreis, Région Alsace, Land Baden- Württemberg, frz. Staat, Handwerkskammern Freiburg und Elsass, Industrie und Handelskammer Straßburg/Bas-Rhin, IHK Südlicher Oberrhein sowie die Agentur für Arbeit Offenburg) haben eine entsprechende Vereinbarung ausgearbeitet.

     
   

Sinn und Zweck dieses Projekts ist es, Jugendlichen, die an einer Lehre in einem Betrieb des Nachbarlandes interessiert sind, die Möglichkeit zu geben, an einem in ihrer Muttersprache abgehaltenen Theorieunterricht teilzunehmen. Daran werden viele aus nur zu verständlichen Gründen ein großes Interesse haben. Das Projekt, das für einen Zeitraum von drei Jahren versuchsweise durchgeführt werden soll, basiert auf folgenden Grundregeln:

     
   

die Ausbildungsbetriebe müssen ihren Sitz im Gebiet des Eurodistrikts Straßburg – Ortenau haben (geographische Zone, die das Gebiet der Stadtgemeinschaft Straßburg auf der elsässischen Seite und das Gebiet des Ortenaukreises auf der deutschen Seite abdeckt),

die praktische Ausbildung erfolgt in dem Land, in dem sich der Ausbildungsbetrieb befindet,

der Ausbildungsvertrag unterliegt den gesetzlichen Bestimmungen des Landes des Ausbildungsbetriebes,

der Auszubildende nimmt in seinem Heimatland an der theoretischen Ausbildung teil und die Abschlussprüfung wird ebenfalls im Heimatland abgelegt.

Es muss sich um einen der in der folgenden Liste genannten Ausbildungsberufe handeln.

     
   

Der innovative Charakter des Eurodistrikts Strasbourg –Ortenau liegt in seinem Auftrag, am Rhein für ein Gebiet mit ungefähr einer Million Einwohner eine europäische Metropolregion zu schaffen, die sowohl vom deutschen Staat, dem französischen Staat als auch von der Europäischen Union als gemeinsamer Lebens- und Wirtschaftsraum anerkannt wird. Ziel des Eurodistrikts ist es, die Rolle einer Pilotregion für die Erprobung einer vertieften Form der grenzüberschreitenden Integration zu übernehmen.

     
   

Ausbildungsberufe des Projekts

   

Diplômes français

Zeugnis über das Bestehen der

Abschlussprüfung oder Gesellenprüfung

in den Ausbildungsberufen

CAP installations en équipements électriques

CAP maintenance des véhicules automobiles,

option véhicules particuliers

CAP charpentier bois

CAP maçon

CAP constructeur en béton armé du bâtiment

CAP carreleur mosaïste

CAP plâtrier - plaquiste

CAP coiffure

CAP menuisier, fabricant de menuiserie,

mobilier et agencement

CAP tailleur de pierre, marbrier du bâtiment

et de la décoration

CAP boulanger

CAP pâtissier-chocolatier-glacier-confiseur

Elektroniker, Energie- und Gebäudetechniker/in

Zimmerer/Zimmerin

Maurer/in

Beton- und Stahlbetonbauer/in

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/in

Stuckateur/in

Friseur/in

Tischler/in

Steinmetz und Steinbildhauer/in

Bäcker/in

Konditor/in

Koch/Köchin

Kraftfahrzeugmechatroniker/in

Hotelfachmann/frau

Restaurantfachmann/frau

Fluggerätmechaniker/in

Ver- und Entsorger/in

     
     
 

Kontakt

     
   

Dr. Brigitte Pertschy

EU-Beraterin der Handwerkskammer Freiburg

Tel.: 0761 21800-135

e-mail brigitte.pertschy@hwk-freiburg.de

     
   

Dominique PHILIPPE

Région Alsace

Direction de l’Éducation et de la Formation

1 Place du Wacken

F - 67070 Strasbourg Cedex

Tel.  +33 3 88 15 68 67

Fax: +33 3 88 15 68 15

e-mail: dominique.philippe@region-alsace.eu

     
     
 

Weitere Informationen

     
   

http://www.apprentissage-region-alsace.org/HTML/transfrontalier.pdf)

     
   

 

 

 

 

 

Das Projekt "Praktikum im Eurodistrikt für Auszubildende“

 

 

In der Deutsch-französischen Berufsschule in Lahr, einer Abteilung der Kaufmännischen Schulen Lahr werden verschiedene grenzüberschreitende Projekte durchgeführt. Eines davon ist das Projekt "Praktikum im Eurodistrikt für Auszubildende“

   

2007 wurde die Deutsch-Französische Berufsschule Lahr als eines von 10 Projekten (fünf in Deutschland und fünf in Frankreich) für den Aufbau bzw. die Ausweitung von Netzwerken von der Robert Bosch Stiftung ausgewählt. Für die zehn ausgewählten Netzwerke stellt das Programm „Avancer ensemble“ eine Anschubfinanzierung in Höhe von bis zu 20.000 € zur Verfügung. Damit soll die Zusammenarbeit unter den Partnern erleichtert bzw. verstetigt und Mobilitätsmaßnahmen für Auszubildende auf den Weg gebracht werden.

   

Basis für das Netzwerk ist u.a. die deutsch-französische Ausbildung im Bereich des Einzelhandels. Hier lernen deutsche und französische Jugendliche sowohl in der Kaufmännischen Berufsschule Lahr als auch im Lycée Oberlin in Strasbourg, Die notwendigen Praktika werden grenzüberschreitend in Betrieben beiderseits des Rheins absolviert. Die Dauer der Praktika soll ca. vier Wochen betragen, zur Bestätigung der Praktika soll das Euregio-Zertifikat Anwendung finden.

   

Eine grenzüberschreitende Praktikumsbörse unterstützt die Koordination der Praktika und ergänzt das Projekt.

    Praktikumsbörse: www.df-praktikum.de
     

 

 

Kontakt:

   

Verein der Freunde der Kaufmännischen Schulen

und des Integrierten Beruflichen Gymnasiums Lahr e. V.

Geschäftsführer : Klaus Walter

Bergstraße 76-78

77933 Lahr

Telefon: 0049 (0)7821 93 91 46

Telefax: 0049 (0)7821 93 91 45

e--mail: info@df-praktikum.de

     
    Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und beim Amtsgericht Lahr im Vereinsregister eingetragen.