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Was ist Eures-T? |
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EURES (European Employment Service wurde im Jahr 1993 gegründet und ist ein Kooperationsnetz zwischen der Europäischen Kommission und den öffentlichen Arbeitsverwaltungen der EWR-Mitgliedstaaten (EU-Mitgliedstaaten plus Norwegen, Island und Liechtenstein) und weiteren Partnerorganisationen. Auch die Schweiz wirkt an der EURES-Kooperation mit. |
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| Das grenzüberschreitende Netzwerk EURES-T (Transfrontalier) hat die Hauptaufgabe, Leben und Arbeiten in Grenzregionen für Arbeitnermer/innen und Arbeitgeber/innen zu erleichtern. Die gemeinsamen Ressourcen der EURES-Mitglieder und Partnerorganisationen bieten die Grundlage für das EURES-Netz, das auch eine Plattform zur Förderung der Mobilität von Arbeitskräften in der Grenzregion ist. | |||
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Diese grenzüberschreitenden EURES-Partnerschaften dienen als Vermittlungsstellen zwischen Arbeitsverwaltungen auf regionaler und nationaler Ebene einerseits und den Sozialpartnern andererseits. Auch sind sie eine wesentliche Instanz zur Beobachtung dieser grenzüberschreitenden Beschäftigungsgebiete und sind so ein wichtiges Element bei der Entwicklung eines europäischen Arbeitsmarktes. |
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Derzeit bestehen 21 grenzübergreifende EURES-Partnerschaften, die sich geografisch auf ganz Europa verteilen und an denen mehr als 13 Länder beteiligt sind. In den EURES-T-Partnerschaften wirken neben den Arbeitsverwaltungen auch Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter sowie Gebietskörperschaften der beteiligten Partnerländer mit, um gemeinsam bessere Dienstleistungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber anbieten zu können, die vom Recht auf Freizügigkeit Gebrauch machen möchten. |
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EURES-T Oberrhein ist eine von diesen grenzüberschreitenden Partnerschaften. Mitglieder von EURES-T Oberrhein sind die öffentlichen Arbeitsverwaltungen, Sozialpartner und Gebietskörperschaften (u.a. auch das Regierungspräsidium Freiburg und das Regierungspräsidium Karlsruhe), Länder und Kantone am Oberrhein. Die grenzüberschreitende Partnerschaft wird durch eine Rahmenvereinbarung geregelt, die für einen Dreijahreszeitraum gültig ist und danach jeweils aktualisiert werden muss (momentan: 01/06/10 - 31/05/13). |
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Alleine am Oberrhein arbeiten inzwischen 94.000 Arbeitnehmer grenzüberschreitend. Mit 64.000 Frauen und Männern pendeln die meisten aus dem Elsass nach Baden oder in die Nordwestschweiz. Aber auch aus Baden gehen täglich 25.000 Grenzpendler in der Schweiz ihrer Arbeit nach (im Bodenseeraum sind etwas mehr als 58.000 Menschen grenzüberschreitend tätig; hierbei sind die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein vor Österreich die beliebtesten Ziele der Arbeitnehmer). Diese Menschen, die in einem Land wohnen, aber in einem anderen Land arbeiten, sehen sich mit unterschiedlichen nationalen Systemen konfrontiert. Tagtäglich können sie auf rechtliche, verwaltungstechnische oder steuerliche Mobilitätshindernisse treffen. Diese Fragen im Vorfeld einer Arbeitsaufnahme transparent zu machen und schließlich auch bei der Vermittlung über europäische Grenzen hinweg behilflich zu sein, ist am Oberrhein Aufgabe von EURES-T-Oberrhein, im Bodenseegebiet Aufgabe von EURES-T-Bodensee. |
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Seit April 2007 ist Eva Strobel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit, Präsidentin von EURES-T-Oberrhein. Die Präsidentin steht dem Lenkungsausschuss, dem strategischen Entscheidungsgremium der trinationalen Partnerschaft, vor. |
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| Um dem Ziel einer gemeinsamen Grenzregion näher zu kommen, organisieren die Partner des Netzwerkes diverse Projekte, finanziert durch die EU. Wie bei den anderen EURES-Partnerschaften auch werden am Oberrhein und im Bodenseegebiet Informationen und Beratungen zu den in den Nachbarländern herrschenden arbeits-, sozial- und steuerrechtlichen Voraussetzungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber angeboten. Dafür sind EURES-Berater der Partnerorganisationen aus dem Ausland in Deutschland zu Beratungszwecken und die deutschen EURES-Berater im Ausland im Einsatz. Die französische Agence Nationale pour l´Emploi Alsace (ANPE), das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) und das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) der Schweiz sowie die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit sind am Oberrhein federführend tätig. In der zweiten Grenzpartnerschaft EURES-T-Bodensee, an der die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit beteiligt ist, sind daneben als weitere Arbeitsverwaltungen der Arbeitsmarktservice (AMS) Vorarlberg, das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) St. Gallen in der Schweiz sowie das Amt für Volkswirtschaft Liechtenstein vertreten. | |||
| Kontakt | |||
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Laura Maillard Bureau de coordination (France) Direction Régionale Pôle Emploi Alsace 16, avenue de l'Europe 67300 Schiltigheim Téléphone: +(33) 3 88 81 58 91 e-mail laura.maillard@eures-t.eu |
Koordinationsbüro (Deutschland) Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Baden-Württemberg Hölderlin Str. 36 70174 Stuttgart DEUTSCHLAND / ALLEMAGNE Telefon: +(49) 711 941-1271 |
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| Weitere Informationen | |||
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